Was bedeuten die Schwierigkeitsgrade?
Schwierigkeitsgrade und Fitness: Schwierigkeitsgrade anzugeben ist eine schwierige Angelegenheit, kommt es doch sehr stark auch auf die eigene Einschätzung an, ob sich jemand eine bestimmte Tour zutraut. Im Folgenden möchten wir unser System der Schwierigkeitsgrade erläutern.
Grad B (gemütlich): für Reisende jeder Kondition, die leicht hügeliges Terrain zu durchqueren imstande sind. Die Wanderungen beschränken sich auf Tagestouren, meist nicht viel länger als 6 Stunden Gehzeit. Es ist nur ein leichter Tagesrucksack zu tragen.
Grad C (anstrengend): für geübte Bergwanderer, die über einen höheren Level an körperlicher Fitness verfügen. Dennoch sind keine speziellen körperlichen Fertigkeiten notwendig. Die Gehzeit beträgt etwa 6-8 Stunden täglich. Die Route kann bis zu 900 Höhenmeter Auf- und Abstieg umfassen. Das Gepäck ist selbst zu tragen, optional können allerdings Träger gemietet werden. Sie sollten vorbereitet sein auf mehrere aufeinanderfolgende Trekkingtage, manchmal in größerer Seehöhe. Ausdauer ist also wichtig. Erholungstage sind jedoch im Tourverlauf vorgesehen.
Grad D (schwierig): für Alpinisten mit ausgezeichneter Fitness sowie Trekking- bzw. Alpin-Erfahrung. Die langen Wanderungen führen oft steil bergauf oder bergab. Große Höhen in Verbindung mit unwirtlichen Wetterbedingungen erfordern hohe Ausdauer. Meist wird an mehreren aufeinanderfolgenden Tagen ohne Erholungstage gewandert.
Zuletzt aktualisiert am 2011-01-30 von Dieter Veverka.
