Russland

Im Reich der Tiger, Bären und Vulkane

Ein packender Naturfilm über Russlands unberührte Natur. 91 Minuten nur Natur, kein einziges menschliches Wesen, Eisbären, Kamtschatkabären, Moschusochsen, Wisente, Steinböcke, Riesenseeadler, ... 

Dazu viel Schnee und Eis und rauchende Vulkane!
Wer weiß schon wirklich, wie schön Russland sein kann?

Kamera: Uwe Anders, Christian Baumeister u.a.
Musik: Kolja Erdmann

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Vielseitiges Russland

Ein kurzer Zeichentrickfilm aus der Serie "Multi-Rossija". Zu jeder russischen Region gibt es so einen Film. Hier der über Kamtschatka mit russischen Untertiteln. Im Folgenden die deutsche Übersetzung:

Habt ihr gewusst, Leute, wo die größten Braunbären leben? Na, bei uns, in Russland, auf Kamtschatka. Was denn sonst? Hier kann man was erleben! Der Lachs in den Bergbächen wirft sich von selbst auf die Angler! Hier ist auch der größte aktive Vulkan Eurasiens – der Klyuchevskoy. Auf der Halbinsel gibt es 300 Vulkane. Die einen schlafen, und die anderen zeigen ihr Temperament. Ganz in der Nähe zischen die Geysire. Es gibt welche, die Tonnen von heißem Wasser bis in eine Höhe von 60 Metern hervorschießen lassen.Vor langer Zeit gründete Kapitän Bering am Ufer der Avachinsky Bucht eine Stadt. Heute ist Petropavlovsk-Kamchatky die Hauptstadt dieses fernöstlichen Gebiets. Nicht alle wissen, dass der neue Tag und auch das Neue Jahr in Russland ausgerechnet hier beginnen. So etwas! Verschiedene Zeiten, und doch ein einziges Land.

Kutkh und die Mäuse

Sowjetischer Zeichentrickfilm (1985), basiert auf der alten tschukotkischen Legende über den Raben Kutkh, die auch von den Ureinwohnern Kamtschatkas erzählt wird.

Es war einmal ein Rabe namens Kutkh, der Herr über den Himmel. Er flog und flog, bis er müde wurde und sich ausruhen wollte. Doch wo sollte er sich hinsetzen? Er beschloss, die Erde zu machen. Und aus Kutkh entstand die Erde. Kutkh verwandelte sich in einen alten Mann und schlief sofort ein. Viele Tage vergingen. Die Sonne kam hervor, erwärmte die Erde. Aus den Spuren Kutkhs schlüpften die Mäuse hervor. Sie freuten sich: Die Erde war groß, es gab viel Platz, schön war das Leben.

In ihrer Dummheit wollten sie die Wolken fangen, fielen auf Kutkh und brachten ihn zum Niesen! Die Erde zerbrach, ringsum entstanden riesige Berge. Die Mäuse freuten sich und spielten in den Bergen. Kutkh konnte sie nicht fangen und wurde zum Wind, um sie von der Erde zu blasen.

Er wurde müde, wollte sich ausruhen. Der Himmel war abgestürzt, die Berge umgefallen, alles war durcheinander gekommen. Alles musste wieder an seinen Platz zurück.

Die Mäuse hatten über den starken Wind viel zu lachen und ließen Kutkh nicht verschnaufen. Er verwandelte sich in Schnee, um sie alle zuzudecken. Auch das gefiel den Mäusen gut. Sie bauten ihre Schneehöhlen in Kutkh. Kutkh verwandelte sich in Feuer, um sie alle zu verbrennen. Der Schnee-Kutkh kämpfte mit dem Feuer-Kutkh und das Wasser entstand. Es verschlang die Mäuse und auf die Erde kam der Frühling. Kutkh fing von vorne wieder an. Er wurde zum Raben, besah seine Umgebung, räumte alles weg, was nicht gebraucht wurde, nur die Mäuse wurde er nicht los. Seinen Spuren konnte er nicht entkommen.

Tiere Kamtschatkas

Bären am Kurilischen See

Bei den Rentierzüchtern
© Kulturstiftung Sibirien